Danke ist ein schönes Wort.
Wie Löwenzahn pflanzt es sich fort.
Schwebt durch die Luft.
Es umschmeichle dich wie zarter Duft
eines edlem Parfum‘ –
nur kann’s niemand aufsprüh’n.
Danke ist ein schönes Wort.
Wie Löwenzahn pflanzt es sich fort.
Schwebt durch die Luft.
Es umschmeichle dich wie zarter Duft
eines edlem Parfum‘ –
nur kann’s niemand aufsprüh’n.
Singend stirbt die Schnake.
Zu Herzen geht mir ihre Klage.
Doch teile ich mit niemand freiwillig mein Blut,
so weit, so gut.
Nun liegt sie hier, in ihrem Blute.
Auf meiner Stirn die Zornesglute.
Sie ist mir über den Arm gekrochen,
hat zugestochen und ich sah rot…
Die Mücke nun tot.
Rot ist das Morgenlicht.
Rot der Sonnenniedergang.
Ich schau ihm gerne zu, sehr lang.
Die Farbe Rot ist meine Muse.
Rot ist meine Wickelbluse,
welche mir leider zu klein,
egal wie ich zerre,
ich pass‘ nicht mehr rein.
Rot die Kirschen im Streuselkuchen
und die Himbeeren zum Versuchen.
Erdbeeren süß und rot, warten
in so manchen Nachbarsgarten.
Rot die Tomaten auf meinem Teller
und mein Stift gleitet nun schneller
über’s Blatt…
Bin ich schon satt
vom Schreiben?
Nein, ein Rest darf noch bleiben
als Nachschlag
und hier ein kleiner Nachtrag:
Rot die Marmelade auf meinem Brot,
seine Rinde bestreut mit Roggenschrot
und mit etwas Schnittlauch bestreut –
köstlich! Hab‘ ich nie bereut.
Drei Fingerchen taub, zwei haben Arthrose.
Fünf stecken zum Wärmen in der Tasche der Hose.
Das Handy mit den Füßen umklammert,
es tippt sich schlampert.
Das Wetter zeigt ein herbstliches Gesicht,
was hoffentlich keinen frühen Winter verspricht.
Nun es ist August und anstatt lose
bekleidet nur mit Badehose,
wir uns in wärmende Kleidung hüllen
und heißen Tee in unsere Tassen füllen.
Aus den Wäldern Nebelschwaden steigen,
mit dunklen Wolken sie sich vereinen.
Die Sonnenblumen auf dem Felde,
werden verwelken in Bälde,
ohne Sonnenlicht.
Der August, sonst uns Wärme verspricht,
trägt dies Jahr schon den Herbst herbei.
Es scheint, der Sommer ist vorbei.
Er gab nur ein kurzes Zwischenspiel,
Sonnentage gab’s nicht viel.
Es gab viel Regen
und hoffentlich bringt er Erntesegen.
In der kühlen Morgenluft,
erfüllt vom modrig, erdigen Duft,
Vögel zaghaft ein Liedchen singen,
als würde dies den Sommer noch bringen.
Ein Handy vom Nachbarbalkon
ahmt das Liedchen nach bald schon.
Der Wind des nachts in Aufzugsschächten singt,
was manchmal doch sehr schaurig klingt.
Nun ja, was soll ich noch viel sagen,
der Wind beginnt Herbstlaub zu tragen.