In der bunten Fußballwelt
rollt der Ball, wie’s ihm gefällt,
mal ins eine oder andere Tor
oder nicht, auch das kommt vor.
Wenn die Kleeblattfahnen wehen,
Fans vor dem Stadion stehen,
vom Gesang die Luft erbebt –
erkennt man, dass man am Ronhof lebt.
In der bunten Fußballwelt
rollt der Ball, wie’s ihm gefällt,
mal ins eine oder andere Tor
oder nicht, auch das kommt vor.
Wenn die Kleeblattfahnen wehen,
Fans vor dem Stadion stehen,
vom Gesang die Luft erbebt –
erkennt man, dass man am Ronhof lebt.
Hat schon einmal jemand hinterfragt,
welchen Anteil ein Krieg am Weltklima hat?
Vielleicht glaubt man schon,
Militärfahrzeuge fahren mit Strom
oder Panzer haben einen Hybrid-
antrieb?
Fliegen Drohnen, Hubschrauber und Kampfflieger mit Windenergie
oder welchen Treibstoff und wieviel verbrauchen sie?
Lebt ein Soldat von der Hand in den Mund?
Oder kommt Stund‘ um Stund‘
Nachschub heran? Und mit welchen Transportmittel, mit der Bahn?
Oder mit Militärlastzügen, die mit reichlich Sprit fahr’n?
Wie viel Wasser verbraucht ein Armeelager täglich
und wohin mit dem ganzen Müll, der spärlich
wird nicht sein –
genug Plastik, dafür sorgen wir schon allein.
Was ist mit den Kloaken,
bauen sie im Zeltlager Latrinen oder stellen
sie in die Ecke bloß
ein paar Dixiklos?
Welchen Energieverbrauch hat eine Einsatzzentrale?
Ich denke, wir könnten dafür viele Male:
Heizen, kochen, duschen, autofahren und verreisen.
Kriege und Großmanöver sind für das Klima ein heißes Eisen.
Anstatt, dass wir verbreiten den Frieden,
ziehen Soldaten zum Kämpfen und Siegen
spielend in den Krieg.
Glaubt nur nicht, dass ein Sieg
Zufriedenheit bringt.
Denn wo ein Sieger, da auch ein Besiegter, der um’s Überleben ringt.
Um einen Krieg zu beginnen, braucht es nur einen Klick.
Doch um ihn zu beenden viel Zeit und Geschick.
Das gäbe doch zu unserem Gunsten einen prima Klimaruck…
Kriege beenden – Ruckzuck!!!
Wie ein Detektiv
folgte ich instinktiv
den fünf Enten über das vertrocknete Feld.
Was in aller Welt,
sucht ihr
bei dieser Baumreihe hier?
Der See liegt hinter euch, im gleißenden Sonnenlicht,
doch dies interessierte die Enten nicht.
Um mich herum wird der Boden grün und feucht.
Zu meinen Füßen es kreucht und fleucht.
Ich erkenne Schilf,
das wild
an feuchten Ufern wächst.
Zu allerletzt,
hätte ich hier einen schattigen Teich vermutet.
Nun weis ich, warum die Enten sich hatten gesputet.
Ich habe auf mein Herz gehört
und die Enten dort nicht weiter gestört.
Beim täglichen Spaziergang, sah ich sie des öfteren zum See zurück fliegen.
Habe den Ort niemanden verraten, ich bin verschwiegen.
Fahre heute mit dem Zug.
Nehme mit: Mein Notizbuch,
dazu ein köstlich belegtes Brot
für meine persönliche Hungersnot,
frisches Wasser in der Flasche,
all‘ dies packe ich in meine Tasche.
Setze auf die Sonnenbrille und es wäre gut,
schütze mich ein Sonnenhut.
Das Handy dabei, als meinen Begleiter,
denn ohne mich kommt es nicht weiter.
Nicht zu vergessen ein paar Moneten,
diese wären gut zum Leben
und den Schlüssel für meine Tür,
trage ich auch bei mir.
Vorsicht beim Einsteigen am Gleis.
Ich wünsch‘ mir eine gute Reis‘.
Zugfahren ist Muse.
Die Schiene meine Kufe
und „ratata“
bin ich schon da.
Ganz Deutschland in Trauer.
Der Himmel weint Regenschauer.
Die Sonne schaut ob Jubel sich lohne,
sie wohnt in fußballfreier Zone.
Der Gegner staunte
und tanzte in Feierlaune.
Der Ball rollt heiter,
auch ohne uns weiter.
Übrig bleibt Fanartikeldreck.
Der Wind spielt Ball und rollert ihn weg.
Hör hin mit feinem Ohr,
er jubelt leise „Toor!“