Ich wurde vor kurzem mit „Beliebt sein“ erschlagen.
Wie still war es vor einigen Jahren,
als ich noch in mein Mauseloch kroch.
Dort konnte ich vor mich hin siechen
und brauchte nur ab und zu vorsichtig heraus kriechen.
Dies Jahr überrollte mich ganz schnelle
eine riesige Geburtstagsgratulantenwelle.
Oho, was für ein Wortungetüm,
lieber es schnell beiseite schieb’n.
Aufstehen, abwischen, Krone richten,
Brille putzen, Reime dichten.
Als der Blumenbote schellt,
vergaß ich sein Trinkgeld.
Ich konnte das Blumenglück gar nicht erfassen.
Er dachte sich wohl: „Der Alten fehlen im Schrank alle Tassen“.
Ich denke, er hat Recht,
mein Gehirn arbeitet ohne Tassen ganz schlecht.
Nach Tagen kehrt endlich Ruhe ein.
Wünsche mir nun ein Schäufelein,
damit schaufle ich mir ein Loch
und entfliehe, wenn’s eng wird, doch noch.