Jedes Zähnchen zart gebogen.
Von der Flasche abgezogen.
Manchmal fliegt er durch die Luft.
Es entweicht ein herb-frischer Duft.
Nun schäumt und gluckert’s ins Glas.
„Prost ein Bier zum Wohle,“ das war’s.
Jedes Zähnchen zart gebogen.
Von der Flasche abgezogen.
Manchmal fliegt er durch die Luft.
Es entweicht ein herb-frischer Duft.
Nun schäumt und gluckert’s ins Glas.
„Prost ein Bier zum Wohle,“ das war’s.
Es ertönt Musik, schöne
leise Töne.
Erstaunlich was ein Wecker so kann.
Musik jeden Abend, um dann
mir zu sagen:
Du darfst dich in dein Bettchen wagen.
Manchmal gebe ich ihm recht.
Früher Schlaf ist ja nicht schlecht.
Vor Mitternacht ins Kissen wanken,
bedeutet eine Stunde Kraft mehr tanken.
Nur täglich
scheitere ich damit kläglich.
In der Woche klappt es ein – zweimal,
dann kichere ich vor Freude wie ein Schakal.
Kichere natürlich leise,
laute Töne schicke ich nicht auf die Reise
durch Zeit und Raum –
Stille schon immer mein Traum.
Ja, ich liebe die Stille, sie spendet mir Kraft.
In Stille habe ich so einiges geschafft.
Mit Stille bin ich nie allein.
Stille, meine Freundin daheim.
Mein Wasser im Glas ist still, wie ein See.
Still fällt der Schnee.
Und so bemerke ich, dass Stille nie still ist.
Still zogen die Wolken vorbei.
Die Sterne kamen still herbei.
Der Mond zieht still seine Bahn.
Es fliegt still herbei der Schwan.
Still fliegt der Blütenstaub.
Auf den Frühling freu‘ ich mich auch.
Der Traum
braucht Raum.
Hat der Mond einen Mund
zur Stund?
„Es ist zum Heulen,“
flüstern die Eulen,
„der Wald
ist alt.“
Dort liegen Pferde
auf der Erde.
In dieser Welt
liegt im Feld
ein Schwein
umhüllt von Mondenschein.
Über das Dach
springt der Bach.
Im gläsernen Turm
wohnt ein Wurm.
Es rinnt der Sand
wie Zeit aus der Hand.
Der Wein im Glas
schimmert wie flüssiges Gas.
Reicht mir Küsse
in der Küche
mit Brot
und Wangenrot.
„Allmächd,“
ruft der Hecht.
Die Sau
schreit: „Da schau!
Im Saal liegt ein Aal
mit Schal.“
Das stöhnt der Aal:
„Diese Hitze eine Qual.“
Und der Igel
steht vor dem Spiegel:
„Mit etwas Mehl
bin ich vielleicht ein Kamel.“
Die Laus
schreit: „Aus!
Alles gut,
vorbei die Dichterglut.“
Es hustet der Aal:
„Wiederhole noch mal.“
Die Spielsucht zog unter mir ein.
Darf es etwas lautes Geballer sein?
Ich liege im Kreuzfeuer ihrer Spielkanonen.
Mit lautem Geschrei sie sich belohnen.
Ja so eine Spielkonsole,
ist nicht zu des Nachbars Wohle
erdacht,
schon gar nicht mitten in der Nacht.
Es ist 30 Minuten vor der Mitternachtsstunde.
Hört ihr Nachbarn der Eltern Kunde:
„Das sind Kinder die spielen, da könn‘ wir nichts machen.
Teenager haben so selten was zum Lachen.“
So wird bei Klagen argumentiert,
dies ist so passiert.
Nun ja, sollen sie sich doch die „Köppe“ einschlagen.
Doch halt, dann werden die Mütter wehklagen.
Egal wie man es wendet und dreht,
es immer falsch herum steht.
Bald schlaf ich am Schreibtisch ein.
Das Geballer wird mein Wiegenlied sein.
Naja, wenigstens fliegen die Airlines über mich hinweg.
Sie ziehen ihre Maschinen hoch in die Lüfte über meinem Bett.
In ihrem Sog, die Träume aufgeschreckt
und diese landen dann in meinem Bett – perfekt.
Nun wird des Nachbars Ton etwas rauer.
Der Teenager mal wieder schlauer
und muss dies am Handy verkünden…
Am besten nun ins Traumland verschwinden.
Ein Unglück kommt selten allein,
auch das Unglück möchte nicht einsam sein.
Es sitzt bei mir auf dem Sofa bequem,
auch wenn mir dies nicht angenehm.
Ist so ein Fall einmal eingetreten,
einfach weiterleben,
als wäre nichts geschehen
und freundlich an ihm vorbei gehen.
Ich versuche, das Beste daraus zu machen.
Am besten laut darüber lachen,
denn, wenn lustig die Situation empfunden,
ist das Unglück fast schon verschwunden
oder wenigstens nicht mehr so eingetrübt.
Also vor den Spiegel gestellt und Lachen geübt.
Natürlich sagt ihr: „Du bist gut.“
Aber besser als gut, ist „ruhig Blut“.
Wenn ich mich aufrege, geht es nicht weg.
Es bleibt kleben, wie in der Hose ein Fettfleck.
So mache ich mir das Glück selbst.
Habe mir im Internet kistenweise Lachen bestellt
und packe aus, wenn die Post es gebracht,
bis dahin wird nur versteckt gelacht.
Man sagt: „Der Franke geht zum Lachen in den Keller.“
Dann wird es im Keller wenigstens heller
und wir sparen uns das Licht –
verkehrt ist dies bei diesen Strompreisen nicht.
Morgen ist ein neuer Tag.
Vielleicht mag
Gott dann gnädig sein
und holt das Unglück zu sich heim.