Für euren Kaiserschmarrn
gäb‘ ich meinen rechten Arm
und für euer Apfelmus,
noch dazu den linken Fuß.
Doch wie käm‘ ich dann hierher?
Laufen könnt ich dann nicht mehr.
Behalte lieber meine Körperteile
und komm‘ zu euch noch eine Weile .
Für euren Kaiserschmarrn
gäb‘ ich meinen rechten Arm
und für euer Apfelmus,
noch dazu den linken Fuß.
Doch wie käm‘ ich dann hierher?
Laufen könnt ich dann nicht mehr.
Behalte lieber meine Körperteile
und komm‘ zu euch noch eine Weile .
Hunderte feiner blonder Härchen
sprießten im Gesicht von Tante Klärchen.
Auch in meinem Gesicht sprießt nun ein Bart,
in dunklen Farben und sehr apart.
Was Frau heutzutage so alles leisten kann,
ich rasiere mich öfter als mein Mann.
Durch das Sonnenlicht verschwommen,
schwebte an mir vorbei ein Schwarm Nonnen.
Für Jesus und Gott lebend.
Für unser Seelenheil betend.
So mancher Fußballspaß
ertrinkt im Regennaß.
Wenn des Schweißes Gischt
sich mit Regenwasser mischt
und der Ball mehr schwimmt als rollt,
hat’s am Rasen sich ausgetollt.
Es passt vortrefflich, dass ich in Trauer ertrinke.
Ich weine Tränen, wie ein Baum mit angeritzter Rinde.
Im literarischen Café, man heut‘ von der Sehnsucht spricht.
Dies verleiht meinen Tränen noch mehr Gewicht.
Doch während des Vortrags, ich dies gern erwähne,
verwandeln sich traurige Tränen zu lachender Träne.
Aus dem sanften Trauerfließen
jetzt herrliche Lachtränen sprießen.
Dazu noch Geräusche, wie Glucksen und Prusten,
manche Gäste vor unterdrückten Lachen husten.
Lachen und Weinen, der Sehnsucht Gesichter,
gehören zusammen, sie sind Geschwister.
Ist dazu der starke Wille noch mit zu Werke,
versetzen die Drei zusammen, im Leben, Berge.