Die Tüte kommt gemütlich daher.
Schnell ist sie aufgerissen
und dem ersten Bären der Kopf abgebissen.
Oh diese Süße extrafein.
Meine Finger greifen in die Tüte hinein
und suchen sich eine Farbe…
Oh weh, nun hat dieser eine Narbe.
Dem Roten fehlt jetzt ein Bein.
Sein Pech, mir schmeckte es fein.
Ich fische mir noch mehr dazu.
Wenn alle sortiert sind, gebe ich ruh‘.
Ich esse die Bären heute nicht alle.
Die Hälfte kommt in die Tupperfalle,
meine Süßkramdose –
sonst wird zu eng mir meine Hose.
Seit Wochen lag die Tüte im Schrank.
Nun liegen meine Nerven blank
und ein paar Gummibärchen am Tisch –
Nervennahrung aus der Tüte gefischt.
Rot, Gelb, Weiß, Orange und Grün…
Sie brummend über’n Tisch ziehen
und ich sollte nicht vergessen,
sie nach dem Spielen aufzuessen.
Ich tippe und schmatze, schmatze und tipp,
beim Bärchenessen schreibe ich fit.
Und dazu noch ein paar Trauben,
die kann ich aus dem Schüsselchen klauben.
Auf Wiederlesen, hier steppt der Bär .
Brummend und tanzend kommt er daher…