Von der Sonne verschönt

Leise verschwand die Sonne am Horizont,

wo seit Tagen keine Wolke wohnt.

Das kann sich ändern, vielleicht schon morgen.

Schon rüttelt an den Sorgen

der Wetterbericht,

der von Unwettern spricht.

Ach, das waren noch Zeiten,

als man in unseren Breiten,

mit „Tiroler Nußöl“ eingecremt

und sich „oben ohne“ unverschämt,

im Freibad auf die Wiese legte

und seine Sonnenbräune pflegte.

Egal was ich tat, mein Braun war fleckig

und ich sah ziemlich scheckig

aus –

mit einem Wort, ein Augenschmaus!

Sonnenstrahlen

Leise, ganz leise kam herbei

ein sonniger Mai.

Nach diesem Einerlei, auch Winter genannt,

bin ich gespannt,

wie lange die Wärme andauernd

bis es wieder schauert,

denn ein Wolkenband steht schon bereit.

Ob es dann regnet oder schneit

wissen wir in ein paar Tagen,

mehr kann der Wetterfrosch dazu noch nicht sagen.

Ja, es rinnt schon etwas Schweiß.

Manche jammern schon: „Zu heiß, zu heiß.“

Und wenn es regnet: „Zu nass, zu nass.“

Petrus hat seinen Riesenspaß,

wenn er am Wetterrädchen dreht

bis es am Anschlag steht.

Die Sonne scheint, das Vöglein fliegt,

freut Euch und singt ein Lied…

Zur Erholung?

Am Marktfest haben sie an nichts gespart.

Die Party dort ist sehr gefragt.

Nur mein Freund, in seinen Gemüsestand

sagte, die Lautstärke nehme überhand.

Man verstehe die Kundschaft kaum,

das Marktfest entwickle sich zum Albtraum.

Die Zeitung einst schrieb: „Die Parkanlage würde leiden.“

Bei einer solchen Dauerbelastung ist dies kaum zu vermeiden.

Einst gab es am mittleren Eingang noch ein Blumenbeet,

doch seit einer Nacht-und Nebelaktion der Wind nun über Pflastersteine weht.

Jaja, chices Pflaster –

in Fürth ein großes Laster.

Kleine Wunschliste

Zum Muttertag alle meine besten Wünsche :

Jeden Tag frische Strümpfe,

täglich etwas Gutes zum Essen,

erfrischende Getränke nicht vergessen,

und immer einen lustigen Witz,

gerne auch vom kleinen Fritz.

Freunde, die Euch stützen

und liebende Menschen, die Euch beschützen.

Wann…?

Wann habe ich ein letztes Mal in den Tag hinein geträumt?

Den Traumpfad zu betreten, wo und wann habe ich ihn versäumt?

Ich weiß es nicht mehr,

ein Sturm tobt um mich umher.

Der Tod kam als Freund,

trug von dannen mein Schwesterherz.

Zurück bleibt Leere und Schmerz.

Kurz und knapp

die Worte, statt

Feingefühl?

Nicht sehr viel.

Warum?

Dreh dich nicht um.

Fällt mir dazu etwas ein?

Soll es geistreich sein?

Kreatives Nichts

um mich.

Geistige Leere,

ohne Gedankenschwere,

völlig nüchtern.

Die Worte schüchtern

und ohne Absicht,

eine Abschrift

meiner Gedanken,

die wanken

durch ihr Jammertal,

um mit einem Mal

in’s Sonnenlicht zu gleiten

und beherzt dies niederschreiben.