Der Traum
braucht Raum.
Hat der Mond einen Mund
zur Stund?
„Es ist zum Heulen,“
flüstern die Eulen,
„der Wald
ist alt.“
Dort liegen Pferde
auf der Erde.
In dieser Welt
liegt im Feld
ein Schwein
umhüllt von Mondenschein.
Über das Dach
springt der Bach.
Im gläsernen Turm
wohnt ein Wurm.
Es rinnt der Sand
wie Zeit aus der Hand.
Der Wein im Glas
schimmert wie flüssiges Gas.
Reicht mir Küsse
in der Küche
mit Brot
und Wangenrot.
„Allmächd,“
ruft der Hecht.
Die Sau
schreit: „Da schau!
Im Saal liegt ein Aal
mit Schal.“
Das stöhnt der Aal:
„Diese Hitze eine Qual.“
Und der Igel
steht vor dem Spiegel:
„Mit etwas Mehl
bin ich vielleicht ein Kamel.“
Die Laus
schreit: „Aus!
Alles gut,
vorbei die Dichterglut.“
Es hustet der Aal:
„Wiederhole noch mal.“
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