Nicht immer fehlerfrei

„Weiß und Rosa,

Magnolien erblühen wie Prosa

auf einem leeren Blatt –

der Frühling findet statt.“

Vor 13 Jahren habe ich dies geschrieben.

Das Gedicht ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.

Oft erzählt und bis heute fehlerfrei zitiert,

was bei anderen Gedichten nicht immer passiert.

Auch ich bin nur ein Mensch und fehlerhaft,

so mancher Fehler hat mich geschafft.

In meinen Texten die Fehler tanzen,

wie am Friedhof die Feuerwanzen.

Und seit die KI die Zeitung liest Korrektur,

wundere ich mich nur,

weil „Schusterjungen und Hurenkinder“ sich ausbreiten in ihr wie die Pest…

Meinen ehemaligen Chef gäb‘ dies den Rest

und vielleicht dreht er sich täglich um im Grabe

und zupf vergeblich an einer Grasnabe.

So ziehen die Wolken dahin,

ab und zu ist etwas nasse Überraschung darin.

Der April mit seinen warmen Socken,

mag nicht mehr hinterm Ofen hocken,

sondern im Park ein Liedchen singen,

soll ganz viel Freude bringen.

Die Magnolie wippt im Takt dazu.

Gute Nachtruh.

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