Laut oder leise

Es ertönt Musik, schöne

leise Töne.

Erstaunlich was ein Wecker so kann.

Musik jeden Abend, um dann

mir zu sagen:

Du darfst dich in dein Bettchen wagen.

Manchmal gebe ich ihm recht.

Früher Schlaf ist ja nicht schlecht.

Vor Mitternacht ins Kissen wanken,

bedeutet eine Stunde Kraft mehr tanken.

Nur täglich

scheitere ich damit kläglich.

In der Woche klappt es ein – zweimal,

dann kichere ich vor Freude wie ein Schakal.

Kichere natürlich leise,

laute Töne schicke ich nicht auf die Reise

durch Zeit und Raum –

Stille schon immer mein Traum.

Ja, ich liebe die Stille, sie spendet mir Kraft.

In Stille habe ich so einiges geschafft.

Mit Stille bin ich nie allein.

Stille, meine Freundin daheim.

Mein Wasser im Glas ist still, wie ein See.

Still fällt der Schnee.

Und so bemerke ich, dass Stille nie still ist.

Still zogen die Wolken vorbei.

Die Sterne kamen still herbei.

Der Mond zieht still seine Bahn.

Es fliegt still herbei der Schwan.

Still fliegt der Blütenstaub.

Auf den Frühling freu‘ ich mich auch.

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