Leise hüpfen meine Finger
von Buchstabe
zu Buchstabe.
Zögerlich,
weil ich
noch zwischen den Zeilen
möchte verweilen.
Manchmal suche ich nach einem Thema.
Ich will ja nicht immer nach dem F-Schema
verfahren, sondern Neuland betreten.
Lieber über Aktuelles reden,
als im Garten Eden
der Schlange wiederholt den Apfel rauben
und dann auch noch die Faulen auf zuklauben.
Doch manchmal sind Neuigkeiten rar
und ich frage mich, was mach ich da?
Dann sauge ich mir eine Geschichte aus den Fingern.
Sie wissen schon, das sind die komischen Dinger
am Ende der Hand,
zwischen denen sich oft mein Bleistift befand.
Am Tablet ist es nicht so leicht.
Die Verbindung zum Gehirn eher seicht.
Das Tippen verhindert das stetige Fließen.
Es ist eher, als würde ich niesen
und die Worte als Schwall ausspucken,
bevor sie als Satz zusammen rucken.
Heute kommt nicht Mal ein Schwall.
Denn im Hause rollt der Ball .
Ich horche und habe das Gefühl,
eine Bowlingkugel rollt durch das Gewühl
von Holzbausteinen
und Kinderbeinen.
Nun hüpft die Kugel fleißig auf und ab –
ja das Nachbarskind hält uns auf Trapp.