Wann…?

Wann habe ich ein letztes Mal in den Tag hinein geträumt?

Den Traumpfad zu betreten, wo und wann habe ich ihn versäumt?

Ich weiß es nicht mehr,

ein Sturm tobt um mich umher.

Der Tod kam als Freund,

trug von dannen mein Schwesterherz.

Zurück bleibt Leere und Schmerz.

Kurz und knapp

die Worte, statt

Feingefühl?

Nicht sehr viel.

Warum?

Dreh dich nicht um.

Fällt mir dazu etwas ein?

Soll es geistreich sein?

Kreatives Nichts

um mich.

Geistige Leere,

ohne Gedankenschwere,

völlig nüchtern.

Die Worte schüchtern

und ohne Absicht,

eine Abschrift

meiner Gedanken,

die wanken

durch ihr Jammertal,

um mit einem Mal

in’s Sonnenlicht zu gleiten

und beherzt dies niederschreiben.

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